Monat: <span>Juni 2025</span>
Monat: Juni 2025

Unser Credo

Gemeinsam für Frieden und Vernunft

Nie wurde mehr Geld für Rüstung ausgegeben als heute.
Nie wurden seit Ende des Zweiten Weltkriegs mehr Kriege geführt.
Und nie war die Gefahr größer, dass daraus ein neuer Weltbrand entsteht.

Wir sagen: Es reicht!

Schluss mit jeglichen Waffenlieferungen in Kriegsgebiete.
Keine neuen US-Mittelstreckenraketen nach Deutschland.
Friedensdiplomatie statt Kriegstüchtigkeit.

Kriege enden nicht von selbst – dafür sind sie ein zu gutes Geschäft.
Deshalb müssen wir aktiv werden.
Weil wir daran nicht verdienen.
Weil wir Schulen und Kulturhäuser statt Panzer und Kasernen brauchen.
Weil wir nicht auf dem Schlachtfeld geopfert werden wollen. Jeder Mensch hat das Leben verdient.

Die Konflikte in unserer Welt nehmen rapide zu. Von Russlands Krieg gegen die Ukraine über die von NATO-Staaten geführten Kriege in Vietnam, im Irak, Libyen oder Jugoslawien, den Krieg in Gaza und dem Iran, bis zu den zahlreichen heißen Konflikten am Horn von Afrika. Es nützt nichts, nur auf den Konflikt vor unserer eigenen Haustür zu blicken, auch wenn er uns verständlicherweise in besonderem Maße berührt. Ja, wir stehen wahrhaftig an einer Zeitenwende, einer Zeitenwende die suggeriert, dass man durch Parteinahme und das Gefühl, die Gerechtigkeit verteidigen zu müssen, auf der „richtigen Seite“ steht. Es ist Zeit zu erkennen, dass es beim Thema Krieg keine „richtige“ Seite geben kann. Diese Kriege bergen das Potential einer Vernichtung der Welt wie wir sie kennen. Das ist keine sentimentale Behauptung. Konflikte zwischen Atommächten können nicht „gewonnen“ werden. Krieg ist ein Geschäftsmodell. Es profitieren wenige auf Kosten der Vielen. Die Waffen liefern die Reichen, die Armen die Leichen. Es sollte das Gebot der Stunde sein, sich dem Ruf der Vernunft zu öffnen, einen Schritt zurück zu treten und wieder das Verbindende zwischen den Völkern zu leben.

Deutschland hatte nach der Zeitenwende 1989/90 die Chance, sich als Vermittler und Friedensstifter weltweit einen Ruf zu erarbeiten. Noch wäre die Chance dazu. Unsere Geschichte gibt uns den Auftrag dazu. Humanismus sollte Staatsräson sein.

Was auch immer uns trennt, aus welchem politischen Lager wir auch kommen, ob wir einer Religion angehören oder nicht – wenn uns der unbedingte Wille zum Frieden eint, dann gehören wir zusammen. Stellen wir uns nicht bedingungslos auf eine Seite. Stellen wir uns in die Mitte! Es ist kein Zeichen von Schwäche, sich auf ureigne menschliche Werte zu besinnen. So schwer es mittlerweile auch fallen mag. Zu guter Letzt: Denken wir an unsere Kinder! Was wollen wir ihnen hinterlassen?

Lasst uns gemeinsam handeln!
Ja, nie wieder ist genau jetzt, aber überall auf der Welt!
Werden wir die Mehrheit!

 

Friedensdemo am 13. Juli 2025

Impressionen 

 

Gegen Kriegstreiberei – Gemeinsam für Frieden und Vernunft

Mit einer Friedenskundgebung wollen wir, besorgte Bürger unserer Region, angesichts der zunehmenden Aufrüstung des Staates und der Militarisierung der Gesellschaft, ein starkes Zeichen setzen für Frieden und Völkerverständigung. In einer Zeit, in der Konflikte und Spannungen in unserer Nähe und weltweit zunehmen, ist es wichtiger denn je, gemeinsam aktiv zu werden und unsere Stimmen für eine bessere und friedlichere Zukunft zu erheben.

• Datum: Sonntag, der 13. Juli 2025
• Uhrzeit: 15:00 – 17:00 Uhr
• Ort: Am Bollwerk in Neuruppin (in Höhe der Klosterkirche)

Warum ist diese Kundgebung wichtig?
Der Wunsch nach Frieden verbindet uns alle. Unabhängig von Herkunft, Kultur oder Religion teilen wir die Hoffnung auf eine Welt, in der Konflikte nicht mit Gewalt, sondern durch Dialog und Verständnis gelöst werden. Unsere Friedenskundgebung bietet eine Plattform, um diese Botschaft zu verbreiten und unsere Vision miteinander zu teilen. Auch wenn es manchmal schwer fällt, vom eigenen Feind/Freund-Schema abzurücken. Wir müssen es versuchen und den kleinsten gemeinsamen Nenner finden. Wir denken es ist an der Zeit, wieder zusammenzurücken in unserem Land. Wenigstens in dieser, alles dominierenden Frage.
Mit Reden aus verschiedenen Bereichen und musikalischer Umrahmung möchten wir inspirieren, informieren und die Bedeutung von Frieden als Grundlage einer gerechten Gesellschaft hervorheben.

15.00 Uhr Begrüßung
Es folgen: Erfahrungsberichte und Reden

Wir begrüßen als Hauptredner Gerhard Emil Fuchs-Kittowski, Vorsitzender des deutschen Friedensrates e.V., www.deutscherfriedensrat.eu

Unsere Gäste, darunter renommierte Friedensaktivisten, teilen ihre Ansichten zur Förderung von Frieden und ihre Erfahrungen in verschiedenen Teilen der Welt.
Umrahmt von:
Kunst und Kultur für den Frieden
Musiker aus der Region werden uns daran erinnern, wie Kunst Brücken bauen und Gemeinschaften verbinden kann.
Helm van Hahn (Rheinsberg), Marc Johne (Buskow), Paul Davis (Neuroofen)

Wie kannst du teilnehmen?
Die Teilnahme ist offen für alle. Falls ihr Schilder oder Transparente mitbringen möchtet, lasst eurer Kreativität freien Lauf – jede Botschaft, die den Frieden unterstützt, ist willkommen. Da die Kundgebung parteiunabhängig ist, verzichtet bitte auf Fahnen, Banner, usw. mit parteipolitischer Kennzeichnung.
Mach den Unterschied!
Jede einzelne Stimme zählt! Gemeinsam können wir die Welt daran erinnern, dass Frieden möglich und notwendig ist. Ob jung oder alt, jeder ist eingeladen, sich uns anzuschließen und Teil der Bewegung zu werden.
Wir freuen uns darauf, euch bei dieser Friedenskundgebung zu sehen.
Lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen und zeigen, dass die Hoffnung auf eine gewaltfreie, gerechtere Welt lebendig ist.

Mit friedlichen Grüßen
Das Organisationsteam der Friedenskundgebung