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Wehrdienst? Keine Option! 5.3.26

5.3.2026, Infoabend zum Thema: Kriegsdienstverweigerung

Ob sie für dich möglich ist und wie sie funktioniert, erfährst du auf der Infoveranstaltung mit:

Anja Mewes, Vorsitzende der Friedensglockengesellschaft Berlin e.V.
Ullrich Klotzek, Stell. Vorsitzender des Deutscher Friedensrat e.V.

Donnerstag, 5. März 2026, 17 Uhr

Ort: SPORTCENTER & SPORTHOTEL Neuruppin, Tagungsraum 2, 
Trenckmannstraße 14, 16816 Neuruppin

 

Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin: Mit neuer Realpolitik den Frieden sichern · So, 15. März 2026

Diesmal möchten wir Sie sehr gerne zu einer besonderen Veranstaltung einladen: 

Mit neuer Realpolitik den Frieden sichern 

Vortrag und Diskussion mit Kulturstaatsminister a. D. Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin

Moderation: Dietmar Ringel

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15.03.2026, 18.30 Uhr / Fontanesaal des Universitätsklinikums Ruppin-Brandenburg, Fehrbelliner Straße 38, 16816 Neuruppin

Wir bitten um Kartenkauf zwecks Stuhlplanung

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Die Welt ist im Umbruch – mit dramatischen Folgen bis zur Gefahr eines neuen großen Krieges. Ganz offen heißt es mittlerweile, wir lebten in einer Vorkriegszeit. Der Philosoph und politische Theoretiker Julian Nida-Rümelin will sich damit nicht abfinden. „Wenn sich alle auf einen Krieg einstellen, dann kommt er auch“, schreibt er in seinem Buch „Der Epochenbruch“ und fordert die Rückkehr zu einer ethisch fundierten Realpolitik der Friedenssicherung.  

Nida-Rümelin äußert sich besorgt darüber, dass die „liberale und soziale Demokratie als Staats- und Gesellschaftsform zusammen mit der mühsam errichteten Friedensordnung“ untergehen könnte und hält gleichzeitig „die Utopie einer befriedeten Welt und einer sich entwickelnden globalen Zivilkultur“ für unverzichtbar.

Wie bei vorausgegangenen Epochenbrüchen führe auch der jetzige zu „Ratlosigkeit, nur mühsam übertüncht durch martialisches Gerede, aber auch dystopische Visionen“, schreibt Nida-Rümelin und fordert dazu auf, innezuhalten und die Gedanken zu ordnen. Damit ist sein Buch auch als Aufforderung zum breiten friedenspolitischen Dialog zu verstehen.

Auf Einladung des Aktionsbündnisses „Zukunft statt Krieg“ kommt Julian Nida-Rümelin am 15. März zu einem Vortrag nach Neuruppin und stellt sich den Fragen des Publikums.

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Zur Person:

Julian Nida-Rümelin ist emeritierter Lehrstuhlinhaber für Philosophie und politische Theorie an der Ludwig Maximilians Universität München und vormaliger Präsident der Deutschen Gesellschaft für Philosophie. Er war Kulturstaatsminister in der ersten rot-grünen Bundesregierung 2000-2002, er ist Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste und hatte zahlreiche Gastprofessuren in den USA und in Italien inne. Von 2020-2024 war er stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Ethikrates. Seit 2019 ist Nida-Rümelin Direktor am Bayerischen Forschungsinstitut für digitale Transformation und seit Oktober 2022 Gründungsrektor der Humanistischen Hochschule Berlin. 

 

 

 

US-Angriff auf Venezuela

10.1.26, 11 Uhr: Kundgebung gegen die US-Aggression auf Venezuela

Liebe Friedensfreunde.

Unsere nächste Aktion, am morgigen Samstag, diesmal gemeinsam mit dem BSW Kreisverband Ostprignitz-Ruppin steht fest.
Kundgebung gegen die US-Aggression auf Venezuela

Wann? Samstag, 10.1.2026, 11 Uhr
Wo? Neuruppin, Schulplatz

Mahnwache am 19.12.25, Kulturkirche

Am 19.12.2025 um 17:30 Uhr  veranstalten wir die nächste Mahnwache für den Frieden am Denkmal für die „Freie Heide“ in Neuruppin an der Kulturkirche.

„Zukunft statt Krieg“ ist eine Initiative von Menschen aus Ostprignitz-Ruppin. Schon einmal ging von hier das Signal aus, dass die Aufrüstung gestoppt werden kann. So musste die Bundeswehr 2009 ihren Plan aufgeben, die Kyritz-Ruppiner Heide erneut in einen Bomben-Abwurfplatz zu verwandeln. Der Protest von mehr als 350 Tausend Menschen hat das verhindert. Jetzt ist es an der Zeit, erneut Widerstand zu leisten. Diesmal geht es um einen echten Krieg, für den die Mächtigen bereits die Trommeln rühren.

Schulstreik am 5.12.25

Es war eine gute, Mut machende Veranstaltung heute auf dem Schulplatz im Regen. Es waren ca 150 Jugendliche anwesend. Es gab gute Redebeiträge von jungen Menschen mit Plädoyer für Frieden, Antimilitarismus, Liebe und Freundschaft unter den Völkern. 

Die Wehrpflicht soll wieder eingeführt werden. Zunächst als „freiwilliger Wehrdienst“, doch schon jetzt steht fest: Wenn sich nicht genug von uns melden, soll erst das Los entscheiden und dann kommt die Pflicht für alle. Es heißt, wir sollen für Deutschland Krieg führen können.

Doch was ist eigentlich mit unserem Recht in Frieden zu leben und selbst zu entscheiden, wie wir unser Leben führen wollen? Was ist mit Artikel 4 Absatz 3 der Grundgesetzes, nach welchem niemand zum Dienst an der Waffe gezwungen werden darf? Wir wollen nicht ein halbes Jahr unseres Lebens in Kasernen eingesperrt sein, zu Drill und Gehorsam erzogen werden und töten lernen. Krieg ist keine Zukunftsperspektive und zerstört

unsere Lebensgrundlage.

Webseite des Schulstreiks: www.schulstreikgegenwehrpflicht.com

Kyritz-Ruppiner Heide – „Wo seid ihr?“

Am 28.11.2025 veranstalteten wir eine Mahnwache am Denkmal für die „Freie Heide“ in Neuruppin.  

„Zukunft statt Krieg“ ist eine Initiative von Menschen aus Ostprignitz-Ruppin. Schon einmal ging von hier das Signal aus, dass die Aufrüstung gestoppt werden kann. So musste die Bundeswehr 2009 ihren Plan aufgeben, die Kyritz-Ruppiner Heide erneut in einen Bomben-Abwurfplatz zu verwandeln. Der Protest von mehr als 350 Tausend Menschen hat das verhindert. Jetzt ist es an der Zeit, erneut Widerstand zu leisten. Diesmal geht es um einen echten Krieg, für den die Mächtigen bereits die Trommeln rühren.

Friedensdemo am 21. September 2025

 

Gegen Kriegstreiberei – Gemeinsam für Frieden und Vernunft

Mit einer Friedenskundgebung wollen wir, besorgte Bürger unserer Region, angesichts der zunehmenden Aufrüstung des Staates und der Militarisierung der Gesellschaft, ein starkes Zeichen setzen für Frieden und Völkerverständigung. In einer Zeit, in der Konflikte und Spannungen in unserer Nähe und weltweit zunehmen, ist es wichtiger denn je, gemeinsam aktiv zu werden und unsere Stimmen für eine bessere und friedlichere Zukunft zu erheben.

• Datum: Sonntag, 21. September 2025 • Uhrzeit: 15:00 – 17:00 Uhr • Ort: An der Seepromenade in Neuruppin (auf Höhe der Klosterkirche)

Wir begrüßen als Hauptrednerin Christiane Reymann. Sie ist Journalistin, Publizistin und Friedensaktivistin. Im Jahr 2014 reiste Christiane Reymann in die Ukraine um ein Kinderkrankenhaus zu unterstützen, für welches die Bundestagsabgeordneten Wolfgang Gehrcke und Andrej Hunko Spenden gesammelt hatten.

Das Programm der Veranstaltung am 21.09.2025 ist ein Mix aus musikalischen Beiträgen des Liedermachers Arno Schmidt und des Schriftstellers Reinhold Andert sowie Redebeiträgen lokaler Friedensaktivisten und Gästen.

Es gibt ein Grußwort von den „Ärzten gegen den Atomkrieg“ (IPPNW) zum Thema „Kriegsvorbereitung der Krankenhäuser in Deutschland“; ein Redebeitrag zur „Wehrpflicht/Kriegsvorbereitung“ u.a.

Wie kannst du teilnehmen? Die Teilnahme ist offen für alle. Falls ihr Schilder oder Transparente mitbringen möchtet, lasst eurer Kreativität freien Lauf – jede Botschaft, die den Frieden unterstützt, ist willkommen. Da die Kundgebung parteiunabhängig ist, verzichtet bitte auf Fahnen, Banner, usw. mit parteipolitischer Kennzeichnung. Mach den Unterschied! Jede einzelne Stimme zählt! Gemeinsam können wir die Welt daran erinnern, dass Frieden möglich und notwendig ist. Ob jung oder alt, jeder ist eingeladen, sich uns anzuschließen und Teil der Bewegung zu werden. Wir freuen uns darauf, euch bei dieser Friedenskundgebung zu sehen. Lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen und zeigen, dass die Hoffnung auf eine gewaltfreie, gerechtere Welt lebendig ist.

Unser Credo

Gemeinsam für Frieden und Vernunft

Nie wurde mehr Geld für Rüstung ausgegeben als heute.
Nie wurden seit Ende des Zweiten Weltkriegs mehr Kriege geführt.
Und nie war die Gefahr größer, dass daraus ein neuer Weltbrand entsteht.

Wir sagen: Es reicht!

Schluss mit jeglichen Waffenlieferungen in Kriegsgebiete.
Keine neuen US-Mittelstreckenraketen nach Deutschland.
Friedensdiplomatie statt Kriegstüchtigkeit.

Kriege enden nicht von selbst – dafür sind sie ein zu gutes Geschäft.
Deshalb müssen wir aktiv werden.
Weil wir daran nicht verdienen.
Weil wir Schulen und Kulturhäuser statt Panzer und Kasernen brauchen.
Weil wir nicht auf dem Schlachtfeld geopfert werden wollen. Jeder Mensch hat das Leben verdient.

Die Konflikte in unserer Welt nehmen rapide zu. Von Russlands Krieg gegen die Ukraine über die von NATO-Staaten geführten Kriege in Vietnam, im Irak, Libyen oder Jugoslawien, den Krieg in Gaza und dem Iran, bis zu den zahlreichen heißen Konflikten am Horn von Afrika. Es nützt nichts, nur auf den Konflikt vor unserer eigenen Haustür zu blicken, auch wenn er uns verständlicherweise in besonderem Maße berührt. Ja, wir stehen wahrhaftig an einer Zeitenwende, einer Zeitenwende die suggeriert, dass man durch Parteinahme und das Gefühl, die Gerechtigkeit verteidigen zu müssen, auf der „richtigen Seite“ steht. Es ist Zeit zu erkennen, dass es beim Thema Krieg keine „richtige“ Seite geben kann. Diese Kriege bergen das Potential einer Vernichtung der Welt wie wir sie kennen. Das ist keine sentimentale Behauptung. Konflikte zwischen Atommächten können nicht „gewonnen“ werden. Krieg ist ein Geschäftsmodell. Es profitieren wenige auf Kosten der Vielen. Die Waffen liefern die Reichen, die Armen die Leichen. Es sollte das Gebot der Stunde sein, sich dem Ruf der Vernunft zu öffnen, einen Schritt zurück zu treten und wieder das Verbindende zwischen den Völkern zu leben.

Deutschland hatte nach der Zeitenwende 1989/90 die Chance, sich als Vermittler und Friedensstifter weltweit einen Ruf zu erarbeiten. Noch wäre die Chance dazu. Unsere Geschichte gibt uns den Auftrag dazu. Humanismus sollte Staatsräson sein.

Was auch immer uns trennt, aus welchem politischen Lager wir auch kommen, ob wir einer Religion angehören oder nicht – wenn uns der unbedingte Wille zum Frieden eint, dann gehören wir zusammen. Stellen wir uns nicht bedingungslos auf eine Seite. Stellen wir uns in die Mitte! Es ist kein Zeichen von Schwäche, sich auf ureigne menschliche Werte zu besinnen. So schwer es mittlerweile auch fallen mag. Zu guter Letzt: Denken wir an unsere Kinder! Was wollen wir ihnen hinterlassen?

Lasst uns gemeinsam handeln!
Ja, nie wieder ist genau jetzt, aber überall auf der Welt!
Werden wir die Mehrheit!

 

Friedensdemo am 13. Juli 2025

Impressionen 

 

Gegen Kriegstreiberei – Gemeinsam für Frieden und Vernunft

Mit einer Friedenskundgebung wollen wir, besorgte Bürger unserer Region, angesichts der zunehmenden Aufrüstung des Staates und der Militarisierung der Gesellschaft, ein starkes Zeichen setzen für Frieden und Völkerverständigung. In einer Zeit, in der Konflikte und Spannungen in unserer Nähe und weltweit zunehmen, ist es wichtiger denn je, gemeinsam aktiv zu werden und unsere Stimmen für eine bessere und friedlichere Zukunft zu erheben.

• Datum: Sonntag, der 13. Juli 2025
• Uhrzeit: 15:00 – 17:00 Uhr
• Ort: Am Bollwerk in Neuruppin (in Höhe der Klosterkirche)

Warum ist diese Kundgebung wichtig?
Der Wunsch nach Frieden verbindet uns alle. Unabhängig von Herkunft, Kultur oder Religion teilen wir die Hoffnung auf eine Welt, in der Konflikte nicht mit Gewalt, sondern durch Dialog und Verständnis gelöst werden. Unsere Friedenskundgebung bietet eine Plattform, um diese Botschaft zu verbreiten und unsere Vision miteinander zu teilen. Auch wenn es manchmal schwer fällt, vom eigenen Feind/Freund-Schema abzurücken. Wir müssen es versuchen und den kleinsten gemeinsamen Nenner finden. Wir denken es ist an der Zeit, wieder zusammenzurücken in unserem Land. Wenigstens in dieser, alles dominierenden Frage.
Mit Reden aus verschiedenen Bereichen und musikalischer Umrahmung möchten wir inspirieren, informieren und die Bedeutung von Frieden als Grundlage einer gerechten Gesellschaft hervorheben.

15.00 Uhr Begrüßung
Es folgen: Erfahrungsberichte und Reden

Wir begrüßen als Hauptredner Gerhard Emil Fuchs-Kittowski, Vorsitzender des deutschen Friedensrates e.V., www.deutscherfriedensrat.eu

Unsere Gäste, darunter renommierte Friedensaktivisten, teilen ihre Ansichten zur Förderung von Frieden und ihre Erfahrungen in verschiedenen Teilen der Welt.
Umrahmt von:
Kunst und Kultur für den Frieden
Musiker aus der Region werden uns daran erinnern, wie Kunst Brücken bauen und Gemeinschaften verbinden kann.
Helm van Hahn (Rheinsberg), Marc Johne (Buskow), Paul Davis (Neuroofen)

Wie kannst du teilnehmen?
Die Teilnahme ist offen für alle. Falls ihr Schilder oder Transparente mitbringen möchtet, lasst eurer Kreativität freien Lauf – jede Botschaft, die den Frieden unterstützt, ist willkommen. Da die Kundgebung parteiunabhängig ist, verzichtet bitte auf Fahnen, Banner, usw. mit parteipolitischer Kennzeichnung.
Mach den Unterschied!
Jede einzelne Stimme zählt! Gemeinsam können wir die Welt daran erinnern, dass Frieden möglich und notwendig ist. Ob jung oder alt, jeder ist eingeladen, sich uns anzuschließen und Teil der Bewegung zu werden.
Wir freuen uns darauf, euch bei dieser Friedenskundgebung zu sehen.
Lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen und zeigen, dass die Hoffnung auf eine gewaltfreie, gerechtere Welt lebendig ist.

Mit friedlichen Grüßen
Das Organisationsteam der Friedenskundgebung